Erschaffen

Publiziert am 31.12.2011 um 21:56 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Supererinnern

Publiziert am 24.12.2011 um 07:39 Uhr, abgelegt unter: Kanal, 1 Kommentar
Leuchten

Ich möchte gerne jegliche Masken absetzen und das, was ich an mir geil finde, in die Welt hinaus leuchten.

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

Publiziert am 23.12.2011 um 02:04 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Bauen

Ich will frei sein. Ich will mit Euch die Zukunft bauen. Ich will Projekte machen, Sachen bauen, in die Sonne schauen. Ich möchte Mónica halten, sie streicheln, mit Ihr sein, ihr süsses Wesen und ihr Herz ehren, die ganze Zeit! Ich will Kinder haben, Kinder um mich haben, wie ein Kind sein und spielen, all the time. Ich will Menschen “mit mir” helfen. Mit dem, was ich kann. Ich will Menschlichkeit aussprechen dürfen, ohne Strategie. Ich will lachen, spinnen, Musik machen, Musik hören, geile Projekte von uns und anderen feiern! Ich will mit Euch Bäume pflanzen, von ihnen essen. Ich will in den Wald und an den Strand. Ich will träumen, malen, basteln, tanzen, lieben, Stolz auf mich und Euch sein. Wir sind nicht umsonst ein Team. 10 Fäuste für die Zukunft.

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

Publiziert am 21.12.2011 um 02:03 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Regieren

Ich habe das Gefühl, jeden Tag etwas zu lernen und jeden Tag mehr zu verinnerlichen, dass ich wirklich nur den einen Wunsch habe, einfach lieb zu sein. Ich wünschte mir, dieser Antrieb würde die Welt regieren!

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

Publiziert am 17.12.2011 um 02:02 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Färben

Ich habe Zeit gebraucht, den Mut aufzubringen und den Intellekt reifen zu lassen, um Egal zu formulieren. Nun bin ich stolz darauf. Ich bin stolz auf uns. Stolz, dass wir das wirklich leben. All diese rosa Wolken sind für uns in selbstverständlicher Coolnes Realität. Wir besitzen einen Mikrokosmos mit eigenen Regeln, phantastisch!

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

Publiziert am 15.12.2011 um 02:01 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Suchen

Irgendwie war mir schon immer klar, dass in diesen magischen, schwerelosen Momenten, alles steckt, was wichtig ist. Und wie vermutlich den meisten, war mir im Umkehrschluss klar, dass vieles, was ist, falsch ist und neu erfunden werden muss. Dabei war für mich immer wichtig, selber zu fühlen, was, wie verändert werden muss. Lernen und abstrahieren, das ist und war für mich stets Trumpf! Wenn jemand in seinem Leben nach einer Aufgabe sucht, schön. Für mich war immer klar, dass es meine ist, Glück zu erschaffen.

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

Publiziert am 13.12.2011 um 02:00 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Entfremden

Für mich ist selbst ein Solarium, ein Eieröffner oder ein Toyota Starlet 1a, wenn ich durch jemanden kanalisiert empfinde, dass das jeweilige Ding, Gefühl, was auch immer, für ihn/sie/es geil ist. Ich hatte noch nie Probleme, Freude für andere zu empfinden. Nie! Irgendjemand hatte etwas bekommen und ging vor Freude ab wie eine Rakete, ich war dabei! Irgendjemand hat ein Auto gekauft, ich war dabei. Jemand hatte eine liebe Freundin, geil! :) Immer schon wusste ich, dass es für mich wichtig war, fremd zu fühlen. Und immer schon waren alle Wahrnehmungen, die meine Antennen aufnahmen, Programm!

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

Publiziert am 11.12.2011 um 02:00 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Abtasten

Publiziert am 09.12.2011 um 08:50 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Verdoppeln

Immer schon fühlte ich in mir diese Diversität, die für mich jedoch zu keinem Zeitpunkt ein Wiederspruch darstellte. Ich meine, noch heute finde ich dicke Bässe, Autos, schöne Kleider und sonstige Poser-Requisiten cool und fresh. Zugleich, auf einer anderen Ebene wohl, ist meine oberste Priorität, dass jeder irgendwie glücklich sein kann, mich eingeschlossen. Dass niemand leiden muss. Glück ist für mich Nähe, Liebe, Musik, Tiere, Natur, Kinder, Frauen, das Leben, Essen, PlayStation.

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

Publiziert am 09.12.2011 um 01:59 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Multiplizieren

Schon als Kind war ich irgendwie immer Star, fresh und Aussenseiter zugleich. Ich konnte Ice Hockey spielen und mit meinen Freunden einen auf Dick machen und zugleich innerlich zerbrechen, wenn in meiner Gegenwart Gemeinheiten zu Tage traten. Was auch immer das war. Andere Kinder, die Ameisen oder irgendwelches Getier quälten (für mich ist jede kleine Fliege eine Freude, ein Freund, ein Lebewesen wie ich selber) oder irgendwelche armen Kerle, die unter die Knute kamen.

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

Publiziert am 07.12.2011 um 01:58 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Verlängern

Alles, was sich für mich persönlich in meinem Leben ereignet hat, habe ich im Rahmen dieses Gebildes verarbeitet, verändert und letztlich immer zu etwas für mich phantastischem umgesetzt. Das Ganze geschieht und geschah dabei irgendwie immer so, dass “ich” aus mehreren Menschen bestand. Ich betrachte Euch als Erweiterung meiner selbst – und mich für Euch als Verlängerung im umgekehrten Sinne.

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

Publiziert am 05.12.2011 um 01:57 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Zweiteilen

Es geht und ging mir immer schon so, dass ich das, was ich denke, was mich ausmacht, neben einer unglaublichen Stärke, auch für eine Schwäche halte.

Ausschnitt aus einer persönlichen Mitteilung an das kubus media Team.

Publiziert am 03.12.2011 um 01:57 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Zentrieren

Publiziert am 15.11.2011 um 15:59 Uhr, abgelegt unter: Kanal, 1 Kommentar
Schätzen

Das Gute sei ohne das Schlechte nicht wahrzunehmen, nicht spür- oder schätzbar, höre ich immer wieder. Dabei erfahre ich regelmässig Oppositäres und hangle mich quasi wie auf einer Leiter von Gutem, zu noch Besserem. In ständiger Vorfreude auf das, was vor mir liegt. Mit beruhigendem Respekt für das, was ist.

Publiziert am 15.11.2011 um 15:08 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Erschaffen

Meine neue Welt ist bereit, erschaffen zu werden!

Alles existiert nur zum Zweck der eigenen Freude oder jener anderer. Natur und vom Menschen Erschaffenes ergänzen sich in Harmonie. Es gibt Fortbewegungsmittel, die wie Autos, Freude bereiten, aber keinen Schaden an der Mitwelt anrichten. Es gibt keine Bosheit und keine Ungerechtigkeit. Niemand fühlt sich jemals fremd. Alle Lebewesen sind sich gegenseitig in Unschuld aufgeschlossen. Früchte, Gemüse und auch sonst alles Wünschenswerte können zur Freude aller immer und zu jeder Zeit von jedem manifestiert werden. Ernährung existiert bloss zum Genuss und kann weder Schaden am Menschen anrichten, noch ist sie an sich notwendig, um Leben zu erhalten. Es existieren keine schädlichen Substanzen. Ein Tag dauert so lange, wie jeder Einzelne das möchte. Das Spielen und Entdecken ist eine Haupttagestätigkeit eines Jeden. Jeder hat so viele (ferngesteuerte) Spielsachen, wie er/sie/es das wünscht. ;) Niemand benutzt jemals jemanden, weder Menschen, noch Tiere. Schmerz existiert nicht. Es gibt nur wohltuende Gerüche. Jedes Wesen hat an sich und auch allen anderen ausschliesslich Freude und empfindet Stolz für sich selbst und alles was ist. Niemand isst niemanden. Herzliche Gedanken stehen über Intellektuellen. Niemand hat vor nichts Angst. Nachts leuchtet alles. Jeder kann kraft seines Talentes fantastische Produkte erstellen, Dienstleistungen anbieten, allen anderen zur grossen Freude. Ich habe ein tolles Tonstudio und verbringe viel Zeit mit Freunden, um Musik zu machen. Jeder kann teleportieren. Unsere Häuser sehen aus wie UFOs! Jeder darf besitzen, so viel er will und dennoch bedeutet Besitz an sich niemandem nichts. Alle Freunde und die Familie leben in unmittelbarer Nähe. Symmetrische Perfektion (Formen), wechseln sich mit organischen Gebilden ab. Es gibt eine universelle Sprache, mit der sich jeder verständigen kann, auch mit Tieren. Jeder wählt sein Alter an jedem Tag. Es gibt ausnahmslos keine Pflichten. Jeder teilt sein täglich erlerntes Wissen mit anderen aus Freude. Ferner kann jeder für sich lernen und in seinem Tempo voranschreiten. Das Leben erstreckt sich über das gesamte Universum. Und das ist erst der Anfang.

Publiziert am 17.09.2011 um 11:30 Uhr, abgelegt unter: Kanal, 8 Kommentare


Ankommen

Publiziert am 13.06.2011 um 13:18 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Bauen

Schon sehr lange, eigentlich schon beinahe immer, versuche ich durch mich und für mein Umfeld eine Art künstliche Realität zu erschaffen. Eine, in der es keine Angst vor Existenzfragen, keine Gefahr vor Versagen und ganz generell ein starkes Bewusstsein für die Wichtigkeit der Erfüllung von Wünschen gibt. Eigene und jene Anderer.
Diese Dimension ist mein Leben, meine Realität. Ich erfahre sie als sich stets potenzierend, stärkend und auf natürliche Weise geschützt.
Für mich ist dieses Erschaffen von Bedingungen zudem immer öfter richtiggehend plastisch erfahrbar.
Erlebe ich diese Tage zum Beispiel von Ängsten und Zwängen “gesteuerte” Menschen, bildet sich in mir nicht mehr wie Früher ein zäher, mich angreifender Klumpen aus Mitleid und Abneigung, sondern nahezu immer direkt das Verständnis, für die durch diesen Menschen eigens und nur für ihn geschaffenen “Regelwerke”. Er hat sich – etwaige Einwirkungen Dritter einmal aussen vor gelassen – diese Realität selber geschaffen. Und anstelle davon, dass ich mich in seine Wirklichkeit begebe, mit ihm leide, bleibe ich in meiner und übermittle ihm dadurch automatisch eine Botschaft, so wie umgekehrt auch er mir Signale seiner Realität sendet. Einzelne Elemente zur Erschaffung von Realitäten also.
Doch immer wieder zweifelte ich auch an dieser Entwicklung, weil ich mein für mich als übergross empfundenes Mitgefühl dem Leben gegenüber als gefährdet sah. Heute habe ich jedoch die starke Gewissheit, dass das Gegenteil der Fall ist. Mir wird immer deutlicher, wie wichtig meine Realität auch für andere ist. Und dass die Frage “warum in deren Realität leben, wo es mir doch in meiner viel besser gefällt” nicht nur berechtigt ist, sondern auf alle anderen Realitäten einen gewichtigen Einfluss haben kann.

Publiziert am 16.04.2011 um 09:02 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Hören

Mit zunehmender Dichte an Sehnsucht nach Natur und Natürlichem, wächst eine weitere Wahrnehmungsebene schmerzlich in mir heran.
Wo früher akustische Kulissen von Autos und Maschinen in mir beispielsweise ein wohlig, behagliches Gefühl von Aktivität und Geborgenheit hervorriefen, entwickle ich nun mit jedem Tag ein stärker konträres Gegenbild.
Meine verbindung zur lebendigen Mitwelt wird quasi deutlicher.
So werden in der innerlich erlebten, immerwährend positiven Vision der Zukunft, sogar für mich vertraute und geliebte Geräusche, wie zum Beispiel das süsse Blubbern eines V8-Motors, plötzlich unvorstellbar, ja gar richtiggehend störend.

Publiziert am 16.04.2011 um 08:27 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Angrenzen

Mein Wunsch, Glück durch mich in Situationen und Menschen zu realisieren, die Absicht permanent meine Leistungsfähigkeit diesbezüglich unter Beweis zu stellen, bringt mich immer wieder an die Grenze zur vollkommenen Erschöpfung.

Publiziert am 19.03.2011 um 10:35 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Ändern

Sind es die Sinne, oder die Umstände, Dinge, Momente, die dafür sorgen, dass sich das Gleiche manchmal nicht gleich anfühlt?

Publiziert am 19.03.2011 um 10:33 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Speichern

Andauernd speichere ich Kleinstteile von komplexer Freude in digitaler Form, um sie für Später aufzubewahren. Immer im Wissen, dass Momemte kommen werden, wo es meine Zeit zulassen wird, mich diesen zu widmen. Somit fällt mir auf, dass ich einen Grossteil meiner real erlebten Zeit in reiner Vorfreude schwelge. In anbetracht meiner grossen Erfüllung und Kraft der Tatsache, dass ich aufgrund meiner Entscheidung, mich am zeitraubenden Spiel der Gesellschaft zu beteiligen, frage mich, ist die Vorfreude in Realität vielleicht gar grösser, als die tatsächlich erlebte Freude? Und was wäre, hätte ich so viel Zeit, dass ich kaum mehr etwas jemals aufschieben müsste, sondern mich immer gleich ans Werk begeben könnte? Freude immer im Jetzt erschaffen könnte, ohne in Vorfreude auf deren Erfüllung im Dann warten zu müssen?

Publiziert am 19.03.2011 um 10:32 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Sein

Woran mag es liegen, dass ich die stärksten Grössen in mir als konträr empfinde? Warum stehen die Liebe, der immerwährende Wunsch jene zu senden und zu empfangen und das Kämpfen, der Einsatz dafür, etwas zu bewegen – primär für mich zwar – im Wettbewerb zueinander? Wo das Eine doch das Andere speisst. Denn, schaue ich zurück, stelle ich fest, dass ich seit jeher dafür gekämpft habe, Raum zu schaffen. Raum dafür, dass ich in Glück eingebettet Liebe ausstrahlen konnte. Liebe, die dann den Menschen in meiner Nähe zukam. Und diesen Wunsch für mich, hege ich in mir auch für andere, im Grunde für alles was lebt. Wenngleich ich mich eigentlich für die Wenigsten die leben wirklich interessiere, so stelle ich dennoch fest, dass wenn nicht um mich und dadurch auch sie zu erfeuen, wofür dann sollte ich leben?

André Stern sagte jüngst in einem Video-Portrait über sein Leben, dass er den Unterschied zwischen Spielen und Lernen nicht kenne. Genau darum geht es für mich. Spielen, glücklich sein, Glück verbreiten. Und über all dem tront, in Liebe eingehüllt, die langsam anwachsende Weisheit des Seins.

Publiziert am 12.03.2011 um 09:49 Uhr, abgelegt unter: Kanal, 1 Kommentar
Freuen

Visionen einer Welt, in der ich im Einklang mit der Natur existiere, in welcher Unabhängigkeit von virtuellen Gebilden wie Geld oder Erfolg Realität ist. Immer präziser bilden sich diese Vorboten eines Zukunftsszenarios gebaut aus Freude und Erfüllung in mir ab. Lustigerweise werde ich mir, eingefärbt in diesen positiven Farbraum meiner eigenen Zukunft, immer wieder bewusst, wie ich auch in der zwanghaft wirkenden und eingeschränkten Realität der Gegenwart viel Positives erkenne. In Reflektion dieser Erkenntis sehe ich dann beispielsweise einen alten Mann, der unter der schieren, aufgezwungenen Last der Gewohnheit, in seinem Ruhestand nichts anderes mehr zu tun weiss, als nach wie vor in sein Büro zu gehen, sich dort aufzuhalten, ohne überhaupt etwas zu tun zu haben. Wie ein Blitz treffen mich dann nostalgisch warme Fremd-Gefühle, gespiesen aus Einsamkeit, unerfülltem Verlangen und dem Duft der Vergangenheit.

Publiziert am 12.03.2011 um 09:36 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Verkomplizieren

Der Ursache bewusst, stelle ich fest, dass mein Bedürfnis nach 100%, sei dies nun in Konsequenz oder Perfektion, wächst auf der einen Seite, mein Desinteresse an Komplexität auf der anderen Seite jedoch ebenso stark zunimmt.

Dieser Effekt hat seine Ursache in meiner Langeweile an vorgegebenen Strukturen und dem Inneren Wunsch nach Einfachem, Natürlichem, Spielerischem, frei Wachsendem.

Publiziert am 06.03.2011 um 18:46 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Gruppieren

Gefühle manifestieren sich unterhalb Erlebnissen zu Subgruppen, wenn ich beispielsweise eine Tonabfolge als Geruch oder Bild identifiziere oder Formen in mir unverzüglich zu Melodien mutieren.

Publiziert am 24.10.2010 um 11:37 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Leben

Ich frage mich, woher die Idee stammt, die uns glauben macht, dass wir Geld zum Überleben brauchen, wo uns doch alles, was wir dazu benötigen, natürlich zur Verfügung stehen würde.

Publiziert am 24.10.2010 um 10:41 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Tarnen

Immer wieder sehe ich mich damit konfrontiert, wie ich mich aus Langeweile vor der Mitwelt verstecke. Ihr nicht zeigen will, wer ich bin, was ich fühle. Für mich und alles, was lebt. Langeweile deshalb, weil ich selten Lust habe, meine Wahrnehmungen erklären zu müssen. Und weil ich nur den wenigsten mein Gedankengut schenken will. Konfrontiert deshalb, weil ich bisweilen – in Situationen akuter Empfindungen für Allerlei – zunehmend in meiner eigenen Wahrnehmung festfahre. Ich werde quasi Gefangener meiner selbst.

Publiziert am 14.06.2010 um 13:04 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Überoptimieren

In regelmässigen Abständen stelle ich verduzzt fest, dass Dinge sich in meinem Kopf zum Vorhinein merklich reichhaltiger abbilden, als sie sich dann letztendlich manifestieren.

Publiziert am 13.06.2010 um 22:12 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Haben

Ich habe Angst vor Leben. Nicht vor meinem eigenen, oder den Herausforderungen dessen. Vielmehr vor allem, was lebt. Menschen, Tiere, Pflanzen. Ich habe Angst, etwas zu verletzen, etwas falsch zu machen. In der Konsequenz dessen fühle ich einen gewissen, latenten Hang zum Rückzug. Nicht, dass ich das tun würde, aber oft sehne ich mich danach. Paradoxerweise ist diese Angst von Freude und Begeisterung getrieben. Sprich, mich ängstigt meine Liebe für das Leben und das gefühlte Unvermögen, damit akkurat umgehen zu können.

Publiziert am 30.05.2010 um 10:45 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Vervielfältigen

In der Eigenraktion zu guter Energie, legen sich in mir ungekannte, positive Reservoire von Freude frei.

Publiziert am 30.05.2010 um 08:55 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Berühren

Publiziert am 14.05.2010 um 11:19 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Überlaufen

Man braucht Vertrauen. Vertrauen in sich selber, in das, was man fühlt und sich wünscht. Darauf aufbauend ist dann eigentlich alles machbar. Ich habe Vertrauen in mich. So sehr, dass ich eigentlich nie darüber nachdenken muss. Ich weiss, was ich mir wünsche und ich bin OK damit. Wenn ich aber beispielsweise sage, dass ich will, dass alle glücklich sind, sage ich das dann etwa bloss, weil ich mir selber dabei gefalle, so zu denken, wie ich es tue? Vermutlich ja. Das Gute dabei ist jedoch, dass ich mir dessen bewusst bin und ich sogar den Umstand, dass ich mich dabei selber enttarne, quasi non-stop, richtiggehend mag. Es fühlt sich sehr bewusst an. Es scheint ein endloser Kreislauf zu sein. Freude bereiten, Freude erleben, Freude empfinden. Sehr einfach zu abstrahieren auch. Und die Kreise drehen sich scheinbar immer grösser. Und irgendwie bin ich überfüllt davon. Es hat gefühlt zu wenig Platz für noch mehr in mir. Und dennoch ist es genau das, was ich als nächstes tun möchte: mich zum überschwappen bringen. Und gerade in dem Moment, in dem ich diesen Satz hier schreibe und den Schlusssatz in den Zwischenspeicher kopiert habe, erkenne ich, um was es für mich dabei geht. Ums Überlaufen. Alles zu berühren, zu verbinden. Einswerden. Und paste: So sind es in dem Fall also tatsächlich meine eigenen Empfindungen, Wünsche und Träume, denen ich im Rahmen meines Lebens zudiene, während ich selber vor allem das bewusst erfahrene Gefühl habe, für alle anderen da sein zu wollen.

Publiziert am 07.02.2010 um 11:52 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Sehen

Publiziert am 04.02.2010 um 21:54 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Anhalten

Bin ich, was ich tue? Oder bin ich das genau so, wenn ich gar nichts tue, anhalte? Gerade in Momenten, in denen ich meinen Aktivitätsindex (ein und ausgehend) drossle, verliere ich scheinbar zunehmend mein Verständnis dafür, was ich bin. Es erscheint mir deshalb manchmal so, als ob ich mich beinahe bloss dadurch wahrnehme, was ich tue (ausgehende Aktivität) und erlebe (eingehende). Deswegen ist es vermutlich auch so, dass ich unaufhörlich aktiv bin, bewusst sein möchte. Wobei aktiv sein für mich glücklicherweise auch mit einschliesst, still zu sein, sich nicht zu bewegen und in Gedanken zu schwelgen, zu träumen.

Publiziert am 30.12.2009 um 12:56 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Fahren

Publiziert am 28.12.2009 um 15:34 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Kochen

Publiziert am 26.12.2009 um 19:57 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Töten

Antwort auf Schau mir in die Augen, bevor du mich tötest!

Es geht meiner Meinung nach bei dieser Frage nicht um Moral oder Ethik. Für mich ist es ganz einfach so, dass man entweder mit anderen Lebewesen mit-fühlt, oder nicht. Ob das eine oder das andere richtig ist, sei übergeordnet dahingestellt. Für mich ist immer nur das richtig, was mein Empfinden zulässt. Sprich, wenn ich andere Lebewesen in ihrer Wichtigkeit der meinen gleichstelle oder ihr gar überordne (und damit meine ich nicht bloss Tiere, auch Menschen), so hat das etwas mit meiner Empfindungsfähigkeit zu tun und nichts mit Moral oder Ethik. Für mich trifft letzteres zwar zu – ich meine zu wissen, dass jedes Lebewesen das Recht hat, frei und glücklich zu sein, so wie ich auch – und ich bin auch vegetarierer, aber ich finde, dass dies nicht zwingend auf andere Menschen zutreffen muss und auch, dass das nicht jeder verstehen kann oder muss. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern schlicht mit der eigenen Empfindungsfähigkeit. Jeder empfindet eben so, wie er empfindet. Dass manche ihre eigene Empfindung durch aktives Ignorieren übertünchen, ist ein anderes Thema. Jedenfalls habe ich abschliessend das Gefühl, dass man niemandem etwas beibringen kann, was er nicht fühlt und deswegen ist es vermutlich auch richtig, dass jene, die nicht mit anderen Lebewesen mit-empfinden, auch ohne sich dafür schämen zu müssen, Fleisch essen dürfen. Dass ihr Verstand ihnen über Moral und Ethik dazu verhilft, sich dafür einzusetzen, dass die Lebens-, Transport- und Schlacht-Umstände derer, die sie letztlich essen, verbessert werden, finde ich jedoch äusserst begrüssenswert.

Publiziert am 19.12.2009 um 01:22 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Fliessen

Ich kann mich nicht selber übertreffen, weshalb es auch keinen Sinn macht, mich in irgend einer Form unter Druck zu setzen oder gegen mich selber zu kämpfen.

Publiziert am 08.12.2009 um 08:20 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Identifizieren

Das Streben nach Etablierung einer realen Imitation von Erinnerungen an Vollkommenheit.

Publiziert am 06.12.2009 um 14:15 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Unterwandern

Unvollendetes peinigt meinen Geist per Autopilot. Zeitsprünge öffnen sich zu Hauf. Imaginiert. Vom Jetzt zum Dann. Wenn alles wieder sichtbar ist. Der Raum unterhalb und zwischen Start und Ende dieser Zeitbrücken droht zur anstrengenden, Nerven aufreibenden Nebensache zu mutieren. Ein Phänomen der bewusst erlebten Überlastung zwar, aber dennoch unkontrollierbar.

Publiziert am 05.12.2009 um 09:20 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Speichern

Ich versuche mich kontinuierlich wissen zu fühlen, dass es nie hat funktionieren können, obwohl ich weiss, dass es das tut.

Publiziert am 29.11.2009 um 04:47 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Austreten

Entfernt fühlen, in anderer Menschen Befindlichkeit Relevanz finden, das erscheint mir wichtig. Für mich. Und alle anderen, deren Zentrum durch mich zu meinem eigenen rückt.

Publiziert am 29.11.2009 um 01:15 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Überspringen

Publiziert am 23.11.2009 um 00:35 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Driften

Publiziert am 03.11.2009 um 11:17 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Fremdfühlen

Oft nehme ich noch vor meiner eigenen Befindlichkeit war, wenn sich Dritte in meiner Reichtweite unbehaglich fühlen. Das lässt mich dann zuweilen nicht los, fesselt mich richtiggehend. Nicht selten glaube ich dann intuitiv zu erfahren, was die jeweilige Person bedrückt. Ich möchte dann, vor allem anderen, das Wohlbefinden dieser Person ermöglichen, respektive wiederherstellen. Klappt das nicht, kostet mich das jeweils einen Haufen Energie. Warum das so ist, weiss ich nicht. Oder doch, ich weiss es. Realisieren tue ich es aber oft erst im Nachhinein. Interessanterweise fällt mir zwar auch auf, wenn sich Leute wohl fühlen, doch ist mir das dann in der Regel ziemlich gleichgültig. Mission erfüllt sozusagen. Mit anderen Worten, mein eigenes Wohlbefinden ist direkt an jenes meiner Mitmenschen und insbesondere auch an jenes von Tieren gebunden.

Publiziert am 04.10.2009 um 21:01 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Lernen

Irritation. Schmerz, das Gefühl von Verlust. Muss ich es lernen? Muss ich darin eintauchen, was durch Liebe, den vermeintlichen Bruch selbiger und den vielen unvollendeten Teilen einer Verbindung zweier Menschen übrig bleibt? Wohin mit dem, was nicht stirbt? In die Zukunft? In die Vergangenheit? Begraben? Zuordnen kann ich es nicht. Es fühlt sich aber zuweilen an, als ob der Mut mich verlassen möchte. Als ob sich mir eine Erkenntnis offenbaren wolle. Meine scheinbar von keiner zeitlichen Bindung allzeit vorhande Liebe und Zuversicht zu unrecht wären.
Doch wenn ich etwas festgestellt habe, wenn sich mir etwas offenbart hat, so ist es die Konstanz dessen, was ich bin. Sie bleibt in ihrer Essenz immer gleichförmig. Und obwohl das für mich auch tragisch sein kann, bin ich froh, dass es so ist. Denn, neben zerzausten, unzugeordneten Fragmenten von Wahrnehmungen jenseits des Seins, fühlt sich mein Geist bei Zeiten an, wie ein grosser Stein. Unbeirrbar. Von fester Konstanz. Und vollständig. Unwissend zwar auch, aber verbunden. Mit mir selber. Und allem was ist.

Publiziert am 02.10.2009 um 18:48 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Abschalten

Ständig bin ich bei mir, in mir. Wache über mich. Nehme mich wahr. Finde Gefallen daran. Meistens. Entdecke, enttarne, verstehe. Selbstkontrolle, automatisch zwar, doch konsumierend. Manchmal imens. Wunderschön aber.

Publiziert am 28.09.2009 um 18:06 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Superpositionieren

Arbeiten nach dem Superpositionsprinzip und der Quantenverschränkung. Darauf freue ich mich.

Publiziert am 05.09.2009 um 09:11 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Voranschreiten

Warum erfreuen mich Gerätschaften, deren grösste Wirkung sich in der Einschränkung meines Bewusstseins offenbaren? Warum suche ich in Unvollkommenem nach Vollkommenheit? Technologie. Vermeintlicher Fortschritt. Und, liege ich richtig, wenn ich entdecke, dass Hilfsmittel sich mittelfristig als Hindernisse enttarnen? Oder spielt das gar überhaupt keine Rolle, so lange ich mich daran erfreue?

Publiziert am 03.09.2009 um 20:06 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Dynamischer Schild

Publiziert am 09.08.2009 um 22:48 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


She does

Publiziert am 30.07.2009 um 11:39 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Reduzieren

Was mich durchdringt und verbindet. Sich so wohlig und vertraut anfühlt. Reduziert sich in der Wahrnehmung von Zeit zu Zeit auf das gefühlte Echo, einer Erinnerung an die Zukunft.

Publiziert am 26.07.2009 um 10:32 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Reflektieren

Oft trifft es mich wie Mikroblitze, wenn ich meine Reflektion zerstückelt und flackernd, neben dem mächtigen Eigenrauschen meiner selbst wahrnehme. Lehrreich ist für mich dabei vor allem der Fakt, dass ich trotz allem wahrnehme, wie ich durch den alleinigen Antrieb permanent zu scheinen, oft nicht mehr durchgehend aufnehmen kann, wenn ich reflektiere, oder selber als Reflektor fungiere.

Publiziert am 22.07.2009 um 23:18 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Distanz

Der direkteste Weg von A nach B ist 0.

Publiziert am 19.07.2009 um 23:32 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Mitgehen

Diese Nacht war wunderschön. Bewusst, laut, explosiv, wach, warm, durchdrungen. So voller Leben. Hätte sie nicht geendet, wäre ich mit ihr gegangen. Wäre ich bei ihr geblieben.

Publiziert am 15.07.2009 um 08:02 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Space is the place

Publiziert am 10.07.2009 um 10:22 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare


Nichts

Publiziert am 03.07.2009 um 11:31 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Erfassen

Obschon ich mich als Echo stets präsent wahrnehme, gelingt mir dessen Transportation ins Jetzt immer seltener schlüssig. Ich entgleite mir sozusagen häufig selber in Teilen. Und das fühlt sich verdammt noch einmal richtig gut an.

Publiziert am 03.07.2009 um 11:31 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Von dort nach da

Ich befinde mich in der Zukunft. Hole dort gelebte Freude nach heute.

Publiziert am 28.06.2009 um 23:48 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Irgendwo

Irgendwo da drin ist alles schön. Stark fühlbar. Irgendwo da draussen auch. Weniger fühlbar.

Publiziert am 27.06.2009 um 17:49 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Verstehen

Manche Dinge fühle ich ganz deutlich. Ganz klar. So klar, dass an deren Bedeutung für mich nie Zweifel aufkommen könnten. Und dennoch: Versuche ich sie schriftlich oder verbal zu erfassen, scheitere ich regelmässig daran. Kläglich gar. So abgrundtief, dass ich sie im Moment des Fassungsversuches, nicht bloss nicht fassen, sondern sie dann nicht einmal mehr fühlen kann. Sie mir manchmal sogar regelrecht zu entgleiten drohen.

Interessant daran ist, dass ich das, was ich fühle, normalerweise gar nicht verstehen will. Das Bedürfnis dazu ist schlicht nicht existent. Ich weiss nur, dass das, was ich fühle, richtig ist. Ich bin also quasi automatisch vor meinem eigenen Verstand geschützt.

Gefährlich kann es folglich nur dann werden, wenn ich meine Wahrnehmungen für jemanden greifbar machen möchte. Dann, wenn ich sie, zwecks Formulierung, zuerst einmal selber verstehen muss. Manchmal gelingt mir das in Teilen. Ab und an gehen dabei aber auch ganze Brocken an Bewusstsein verloren.

Verstand und Bewusstsein müssten sich koppeln lassen. Aber müssen sie das wirklich? Oder ist es ganz einfach so, dass ich akzeptieren muss, dass es Dinge gibt, die sich nicht verstehen lassen wollen? Weil sie so gross sind, dass der Verstand sie schlicht und einfach nicht überblicken kann?

Egal. So lange ich weiss, dass das, was ich fühle richtig ist, ist eigentlich alles cool.

Publiziert am 21.06.2009 um 22:55 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Zweifach

Bei allem was ich erzeuge, bin ich quasi immer mit mir. Verifiziere. Beobachte. Stelle fest und korrigiere. In Echtzeit. Eine integrierte Fehlerkorrektur, basierend auf meinen eigenen Standards quasi. Und oft geht es dabei um Sekundenbruchteile. Eine Aussage oder Handlung findet ihren Weg aus mir hinaus und bereits merke ich, dass ich es besser kann. Besser will. Besser muss. Oder richtiger. Das ist bei Zeiten relativ irritierend. Denn während “der Eine” macht, ist “der Andere” permanent dabei, alles parallel zu verarbeiten und zu bewerten.

Das Ganze bleibt sogar betrunken aufrecht erhalten. Es fühlt sich an, wie ein Schutzpatron. Einen, den ich immer mit mir trage. Und der dafür Sorge trägt, dass ich mich wohl fühle. Wohl mit dem, was ich mache. Was aus mir strömt. Was ich bin. Weil es dann eben letztlich mit Sicherheit so ist, wie es für mich richtig ist. Ich bin immer bei mir. Würde das wohl gut beschreiben.

Doch wer von den beiden bin ich? Oder nehme ich mich einfach nur so wahr? Oder bin ich zweifach? Oder vielleicht sogar noch viel mehrfacher?

Für mich ist es auf jeden Fall immens wichtig, diesen Empfindungen zu folgen. Es so zu machen, dass ich weiss, dass ich mit meiner Sensorik, meinem Bewusstsein, das Maximum an dem heraushole, was mir zu dem jeweiligen Zeitpunkt möglich ist. Dritten gegenüber dürfte das vermutlich zuweilen seltsam anmuten. Da ich relativ oft Dinge wie “Moment, nein, fuck. Ich mache das nun so” sage. Und es dann auch “so” mache.

Interessant ist, dass ich das wie gesagt nicht ausschalten kann. Weder bewusst, noch unbewusst, also z.B. durch Einfluss von Alkohol – die Wirkung anderer Substanzen kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen. Und da all das automatisch so ist, denke ich auch nicht, dass es mich Energie kostet.

Ich finde es ziemlich geil. Und es passt ja auch perfekt dazu, wie ich alles erlebe. Sehr bewusst eben. Doppelt bewusst sogar.

Publiziert am 19.06.2009 um 10:06 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Liebe

Sie durchdringt alles. Alles was ich tue. Es steckt welche in jeder Regung meiner Existenz.

Wenn ich jemanden sehe, der etwas geil macht. Oder einfach geil ist. Dann ist das Liebe. Wenn ich jemandem helfe, weil ich ihn oder sie fühle, dann ist das Liebe. Wenn jemand gut zu mir ist und ich das registriere, dann ist das Liebe. Wenn ich etwas erschaffe und es verbreite, ist das Liebe. Wenn ich erschrecke, weil jemand unsensibel, verroht, distanziert oder schlicht ein Arschloch ist, dann ist sogar das Liebe. Denn im Umkehrschluss ist meine Empfindung dann nur deshalb so stark, weil in dem Moment schlicht zu wenig Liebe vorhanden ist.

Für mich fusst überhaupt alles darauf. Darauf Liebe zu geben. Und ab und an auch welche zu bekommen. Das ist alles, worum es sich dreht. Denn das, was durch Liebe entsteht, ist unendlich. Unbeschreibbar auch. Es zu verstehen ist nicht möglich. Und das macht auch Sinn so. Denn in dem Moment, in dem jemand Liebe zu verstehen versucht, macht er sie kaputt. Löst sie auf. Weil das eine (Liebe) mit dem anderen (Verstand) nichts zu tun hat. Und sie muss wachsen können. Und dafür muss so vieles stimmen. Und so vieles von dem, was in aller Regel eben nicht stimmt, wäre so einfach zu bewerkstelligen. Als Rahmenbedingungen zu erschaffen. Wenn bloss nicht so viele darüber nachdenken würden. Sondern verdammt noch einmal einfach lieben würden. Zuerst klein, später unfassbar. Alles fluten. Aber hey. Eins nach dem anderen.

Publiziert am 18.06.2009 um 18:39 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Als Ganzes betrachtet

Was ist das hier alles? Das Leben. Mein eigenes. Das aller anderen. Diese Frage kann und will ich (noch) nicht beantworten. Aber wie es aussieht. Oder wie es für mich aussieht. Dazu möchte ich mich äussern. Aber nicht etwa dahin gehend, wie es sich mir mit geöffneten Augen offenbart. Nein, vielmehr, wie es das mit geschlossenen tut. Also, wie ich es wahrnehme.
OK. Erst einmal ist alles dunkel. Und es ist unendlich gross. Wie ein Raum. Aber flach. Es gibt keine Hirarchie. Dann hat es überall kleine, flackernde Punkte. Mal mehr, mal weniger hell. Abermilliarden von Punkten. Viele alleine, manche versammelt. Kleine und grosse Gruppen. Einige bilden vereint eindrückliche Lichtkegel. Andere blinken einsam oder gelangweilt vor sich hin. Jeder dieser Punkte ist ein Wesen. Die Intensität der Leuchtkraft und auch die Farbgebung stehen dabei in direktem Zusammenhang mit dem Grad an Verbindung und der Aktivität des Schaffens (Kreativität, Freude, whatever).
In dieser Visualisierung gibt es kein Gut oder Böse. Es gibt nur aktiv und weniger aktiv. Oder verbunden und weniger verbunden, bis hin zu nicht mehr verbunden. Losgelöst. Wobei weniger aktiv eben automatisch auch weniger Verbindung bedeutet und tendenziell negativ ist, also auch Bosheit und Ignoranz beinhaltet.
In dieser Realität beeinflussen die dunklen Punkte die hellen ebenso negativ, wie die hellen die dunklen positiv. Es dreht sich also alles um Licht. Wobei das Licht an sich den Grundnenner darstellt. Ich meine das gar nicht deep oder so. Aber verbunden ist nun einmal jeder. Einer weniger, eine andere mehr. Nenne es Feld, das Netz oder Licht. Es ist das selbe. So sehe ich das. Ganz vereinfacht formuliert.

Publiziert am 04.06.2009 um 00:07 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Mehr

Dass Freude und Glück in mir sind, mir wichtig sind, dass ich vielleicht sogar ausschliesslich daraus gebaut wurde und auch, dass ich die beiden kompromisslos aggregieren will, ist gewiss. Aber ist da noch mehr? Ich meine, ich empfinde das Bedürfnis für Freude und Glück allgegenwärtig. Und ich meine damit nicht in mir. Ich fühle es in allem. Jeder sucht danach. Oft aber lediglich ich-zentrisch, also ohne Rücksicht auf umgebendes. Egoistisch. Doch, dass dies so ist, hängt mit Bewusstsein zusammen. Und dort wo Bewusstsein nicht oder nicht ausreichend vorhanden ist, ist auch Rücksicht und Anteilnahme unterentwickelt. Völlig logisch eigentlich. Die Frage nach “Mehr” richtet sich denn auch an mich selber. Reicht es aus, wenn ich in meinem Umfeld Rücksicht nehme? Wenn ich dem, was mich umgibt Beachtung schenke? Es mich tief berührt, wie es um alles steht? Ich bewusst in allem bade, es aufsauge und versuche, eine Atmosphäre zu schaffen, in der meine Freude, meine Energie den Weg in die Befindlichkeit von mich umgebenden Menschen und sonstigem Getier schaft? Und, ist es nicht schade, dass ich in dieser Denke oft Rückschläge hinnehmen muss und erfahre, dass man meine Sicht nicht teilt und sie generell gar als Schwäche wahrnimmt? Ginge es vielleicht darum, zu erkennen, dass meine Art nur mit bewussten Menschen funktionieren kann und sie deswegen in ihrem Potential derzeit tendenziell eher eingeschränkt ist? Oder ginge es vielleicht gar darum, in erster Instanz kollektives Bewusstsein fördern zu müssen, bevor meine Mission Glück und Freude für alle fortgesetzt werden kann? Aber ginge das überhaupt? Kann man das Bewusstsein einzelner oder jenes von mehreren überhaupt von aussen beeinflussen? Oder muss das nicht jeder einzelne selber machen? Oder geht das gar per se nicht? Ich meine, sind die Dinge einfach so, wie sie sind? Oder deutlicher formuliert: Ist es so, dass jene, die weniger wahrnehmen, einfach so sind und auch so bleiben müssen? Mein ganz persönliches Problem mit dieser Grundauseinandersetzung meines Seins ist aber noch einmal ein anderes. Begegnet mann mir nämlich auf eine ignorante Art, also auf einer Ebene, in der mann mich als fein empfindendes Individuum kompromittiert, schalte ich oftmals ab. Nicht im Sinne von Rückzug, sondern im Sinne von Angriff. Denn die Frage, ob sich Bewusstsein durch äussere Einflüsse stärken lässt, könnte ich aufgrund meiner Erfahrung eigentlich längst mit nein beantworten. Die Tatsache, dass ich es aber nicht mache und eigentlich tief in mir niemanden aufgeben will oder kann, hindert mich vielleicht daran, mich akkurat zu schützen. Und diese Konsternation weckt dann von Zeit zu Zeit den Krieger in mir. Den ich eigentlich nicht mag. Der ausziehen und Mangelempfindung vernichten will. Der nicht will, dass alle ihn verstehen und zu ihm gehören. Er will die anderen lieber zerstören. Ich weiss zwar, dass das für mich selber kontraproduktiv ist, aber diesen Krieger trage ich eben auch in mir. Nicht, dass er für mich eine Antwort oder gar Alternative darstellen würde, aber er ist da. Die Frage nach “Mehr” lässt sich logischerweise nicht durch einen banalen Text beantworten. Aber sie beschäftigt mich. Im Sinne von, was soll ich mit meiner Empfindung starten? Soll ich sie auf Sparflamme halten und sie lediglich in meinem Umfeld herum tragen oder ist sie wertvoll und ich muss damit hinaus in die weite Welt? Fuck it. Ich weiss es nicht. Aber es beschäftigt mich.

Publiziert am 30.05.2009 um 11:48 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Freude

Was hat es mit ihr auf sich? Was sind diese wunderbar unfassbaren Momente, in denen man sich so leicht fühlt? So leicht, dass man sich schon fast gar nicht mehr fühlt. Sich beinahe auflöst. Warum kann man sie nicht einfangen und die Befindlichkeit dauerhaft aufrecht erhalten? Oder kann man das vielleicht? Was passiert sogar dann riesengrosses, wenn diese Energie lediglich auf absolut tiefstem Niveau von einem zum nächsten Individuum überschwappt? Wenn sich zwei Menschen anlächeln beispielsweise. Für mich persönlich ist das wie Nahrung. Nahrung für das, was in mir auf mich wartet. Und ich meine das vor allem im umgekehrten Sinne. Ich möchte Freude verbreiten. Und mich dann daran erfreuen, wie sie über und durch die Menschen schiesst und wächst. Ich möchte nach ihr streben. Versuchen ein Umfeld zu schaffen, in dem Freude einen Platz hat. Einen Wert. Da ich nicht beschreiben kann, was sie mit uns macht, sie aber für mich das einzig wirklich erstrebenswerte in dieser Existenz darstellt. Musik hören. Tanzen. Lachen. Rumspinnen. Erschaffen. Grenzen aufbrechen. Freude. Fuck. Ja.

Publiziert am 29.05.2009 um 22:08 Uhr, abgelegt unter: Kanal, 1 Kommentar


Wann?

Publiziert am 27.05.2009 um 15:28 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Verbunden Teil 2

Wenn ich von Empfindungen und Befindlichkeiten spreche, meine ich damit, dass ich alles wahrnehme, was mich umgibt. Alles respektiere. Mit allem verbunden bin. Oder mich allem verpflichtet fühle. Ohne Zwang. Es ist, als ob ich, alles andere wäre. Ich nehme ganz automatisch Rücksicht. Und ich denke dabei nicht bloss an Menschen, Tiere und Pflanzen. Ich denke dabei einfach an alles. Einen Stuhl. Eine Ameise. Momente. Gedanken. Gefühle. Ich will vorsichtig sein. Mit allem. Nichts verletzen. Will leben. Mich freuen. Ab dem, was mich umgibt. Ab dem, was jene, die ich erreiche, erschaffen. Respekt geben. Freude teilen. Sie maximieren. Mut machen. Hilfe stellen.

Publiziert am 25.05.2009 um 20:38 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare
Verbunden

Ich bin. Zwischen unendlich vielen. Kennen tue ich nur wenige. Mögen noch viel weniger. Doch warum ist es, dass mich das, was mich mit diesen wenigen verbindet, schmerzt? Woher kommt es, dass ich seit Kindheitstagen selbst mit denen, welchen ich mich verbunden fühle, oder mir eine Verbindung wünsche, selten gleicher Empfindung bin? Warum fühle ich mich immer nur an einer Hand gehalten, wo ich doch tausende habe? Warum spreche ich von Wasser und verstanden wird Durst? Warum geht es für mich immer zuerst um Empfindungen und Befindlichkeiten und nicht um Erlebnisse? Weshalb entwickelte ich über die Jahre eine Art Schutzkommunikationsform? Und, geht es dabei tatsächlich darum, mich davor zu schützen, nichts zu verbreiten, was nicht verstanden werden kann oder geht es dabei darum, nicht enttäuscht werden zu wollen, niemanden zu finden, der die Dinge gleich betrachtet wie ich? Oder dass ich keine Energie an Gespräche mit Personen verlieren möchte, die nicht mit mir auf Augenhöhe sind? Denn die Erfahrung, nicht verstanden zu werden konsterniert und die Wogen zu glätten, die Fragen zu beantworten, kostet Kraft. Die Handlungen des nicht verstehenden oder nicht fühlenden Gegenübers verletzen. Aber warum ist es wichtig meine Energie zu horten? Warum verlässt sie mich, wenn ich mich öffne? Und tut sie das überhaupt? Muss ich akzeptieren und meine Liebe, meine Kraft eindämmen? Und warum weiss ich, dass das nicht geht? Weil ich verbunden bin. Weil ich Liebe. Weil ich Liebe maximieren will. Weil mich das glücklich macht.

Publiziert am 22.05.2009 um 13:09 Uhr, abgelegt unter: Kanal, 1 Kommentar
Wieder da

Für mich ist das eine Übung. Damals habe ich oberflächlich von Dingen berichtet, die mich vermeintlich beschäftigten.

Ab heute will ich tauchen. In mir. In allem.

Erfassen und wiedergeben.

Publiziert am 19.05.2009 um 13:04 Uhr, abgelegt unter: Kanal, keine Kommentare