Man braucht Vertrauen. Vertrauen in sich selber, in das, was man fühlt und sich wünscht. Darauf aufbauend ist dann eigentlich alles machbar. Ich habe Vertrauen in mich. So sehr, dass ich eigentlich nie darüber nachdenken muss. Ich weiss, was ich mir wünsche und ich bin OK damit. Wenn ich aber beispielsweise sage, dass ich will, dass alle glücklich sind, sage ich das dann etwa bloss, weil ich mir selber dabei gefalle, so zu denken, wie ich es tue? Vermutlich ja. Das Gute dabei ist jedoch, dass ich mir dessen bewusst bin und ich sogar den Umstand, dass ich mich dabei selber enttarne, quasi non-stop, richtiggehend mag. Es fühlt sich sehr bewusst an. Es scheint ein endloser Kreislauf zu sein. Freude bereiten, Freude erleben, Freude empfinden. Sehr einfach zu abstrahieren auch. Und die Kreise drehen sich scheinbar immer grösser. Und irgendwie bin ich überfüllt davon. Es hat gefühlt zu wenig Platz für noch mehr in mir. Und dennoch ist es genau das, was ich als nächstes tun möchte: mich zum überschwappen bringen. Und gerade in dem Moment, in dem ich diesen Satz hier schreibe und den Schlusssatz in den Zwischenspeicher kopiert habe, erkenne ich, um was es für mich dabei geht. Ums Überlaufen. Alles zu berühren, zu verbinden. Einswerden. Und paste: So sind es in dem Fall also tatsächlich meine eigenen Empfindungen, Wünsche und Träume, denen ich im Rahmen meines Lebens zudiene, während ich selber vor allem das bewusst erfahrene Gefühl habe, für alle anderen da sein zu wollen.