Ich möchte gerne jegliche Masken absetzen und das, was ich an mir geil finde, in die Welt hinaus leuchten.
Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.
Ich will frei sein. Ich will mit Euch die Zukunft bauen. Ich will Projekte machen, Sachen bauen, in die Sonne schauen. Ich möchte Mónica halten, sie streicheln, mit Ihr sein, ihr süsses Wesen und ihr Herz ehren, die ganze Zeit! Ich will Kinder haben, Kinder um mich haben, wie ein Kind sein und spielen, all the time. Ich will Menschen “mit mir” helfen. Mit dem, was ich kann. Ich will Menschlichkeit aussprechen dürfen, ohne Strategie. Ich will lachen, spinnen, Musik machen, Musik hören, geile Projekte von uns und anderen feiern! Ich will mit Euch Bäume pflanzen, von ihnen essen. Ich will in den Wald und an den Strand. Ich will träumen, malen, basteln, tanzen, lieben, Stolz auf mich und Euch sein. Wir sind nicht umsonst ein Team. 10 Fäuste für die Zukunft.
Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.
Ich habe das Gefühl, jeden Tag etwas zu lernen und jeden Tag mehr zu verinnerlichen, dass ich wirklich nur den einen Wunsch habe, einfach lieb zu sein. Ich wünschte mir, dieser Antrieb würde die Welt regieren!
Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.
Ich habe Zeit gebraucht, den Mut aufzubringen und den Intellekt reifen zu lassen, um Egal zu formulieren. Nun bin ich stolz darauf. Ich bin stolz auf uns. Stolz, dass wir das wirklich leben. All diese rosa Wolken sind für uns in selbstverständlicher Coolnes Realität. Wir besitzen einen Mikrokosmos mit eigenen Regeln, phantastisch!
Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.
Irgendwie war mir schon immer klar, dass in diesen magischen, schwerelosen Momenten, alles steckt, was wichtig ist. Und wie vermutlich den meisten, war mir im Umkehrschluss klar, dass vieles, was ist, falsch ist und neu erfunden werden muss. Dabei war für mich immer wichtig, selber zu fühlen, was, wie verändert werden muss. Lernen und abstrahieren, das ist und war für mich stets Trumpf! Wenn jemand in seinem Leben nach einer Aufgabe sucht, schön. Für mich war immer klar, dass es meine ist, Glück zu erschaffen.
Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.
Für mich ist selbst ein Solarium, ein Eieröffner oder ein Toyota Starlet 1a, wenn ich durch jemanden kanalisiert empfinde, dass das jeweilige Ding, Gefühl, was auch immer, für ihn/sie/es geil ist. Ich hatte noch nie Probleme, Freude für andere zu empfinden. Nie! Irgendjemand hatte etwas bekommen und ging vor Freude ab wie eine Rakete, ich war dabei! Irgendjemand hat ein Auto gekauft, ich war dabei. Jemand hatte eine liebe Freundin, geil! :) Immer schon wusste ich, dass es für mich wichtig war, fremd zu fühlen. Und immer schon waren alle Wahrnehmungen, die meine Antennen aufnahmen, Programm!
Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.
Immer schon fühlte ich in mir diese Diversität, die für mich jedoch zu keinem Zeitpunkt ein Wiederspruch darstellte. Ich meine, noch heute finde ich dicke Bässe, Autos, schöne Kleider und sonstige Poser-Requisiten cool und fresh. Zugleich, auf einer anderen Ebene wohl, ist meine oberste Priorität, dass jeder irgendwie glücklich sein kann, mich eingeschlossen. Dass niemand leiden muss. Glück ist für mich Nähe, Liebe, Musik, Tiere, Natur, Kinder, Frauen, das Leben, Essen, PlayStation.
Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.
Schon als Kind war ich irgendwie immer Star, fresh und Aussenseiter zugleich. Ich konnte Ice Hockey spielen und mit meinen Freunden einen auf Dick machen und zugleich innerlich zerbrechen, wenn in meiner Gegenwart Gemeinheiten zu Tage traten. Was auch immer das war. Andere Kinder, die Ameisen oder irgendwelches Getier quälten (für mich ist jede kleine Fliege eine Freude, ein Freund, ein Lebewesen wie ich selber) oder irgendwelche armen Kerle, die unter die Knute kamen.
Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.
Alles, was sich für mich persönlich in meinem Leben ereignet hat, habe ich im Rahmen dieses Gebildes verarbeitet, verändert und letztlich immer zu etwas für mich phantastischem umgesetzt. Das Ganze geschieht und geschah dabei irgendwie immer so, dass “ich” aus mehreren Menschen bestand. Ich betrachte Euch als Erweiterung meiner selbst – und mich für Euch als Verlängerung im umgekehrten Sinne.
Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.
Es geht und ging mir immer schon so, dass ich das, was ich denke, was mich ausmacht, neben einer unglaublichen Stärke, auch für eine Schwäche halte.
Ausschnitt aus einer persönlichen Mitteilung an das kubus media Team.
Das Gute sei ohne das Schlechte nicht wahrzunehmen, nicht spür- oder schätzbar, höre ich immer wieder. Dabei erfahre ich regelmässig Oppositäres und hangle mich quasi wie auf einer Leiter von Gutem, zu noch Besserem. In ständiger Vorfreude auf das, was vor mir liegt. Mit beruhigendem Respekt für das, was ist.
Meine neue Welt ist bereit, erschaffen zu werden!
Alles existiert nur zum Zweck der eigenen Freude oder jener anderer. Natur und vom Menschen Erschaffenes ergänzen sich in Harmonie. Es gibt Fortbewegungsmittel, die wie Autos, Freude bereiten, aber keinen Schaden an der Mitwelt anrichten. Es gibt keine Bosheit und keine Ungerechtigkeit. Niemand fühlt sich jemals fremd. Alle Lebewesen sind sich gegenseitig in Unschuld aufgeschlossen. Früchte, Gemüse und auch sonst alles Wünschenswerte können zur Freude aller immer und zu jeder Zeit von jedem manifestiert werden. Ernährung existiert bloss zum Genuss und kann weder Schaden am Menschen anrichten, noch ist sie an sich notwendig, um Leben zu erhalten. Es existieren keine schädlichen Substanzen. Ein Tag dauert so lange, wie jeder Einzelne das möchte. Das Spielen und Entdecken ist eine Haupttagestätigkeit eines Jeden. Jeder hat so viele (ferngesteuerte) Spielsachen, wie er/sie/es das wünscht. ;) Niemand benutzt jemals jemanden, weder Menschen, noch Tiere. Schmerz existiert nicht. Es gibt nur wohltuende Gerüche. Jedes Wesen hat an sich und auch allen anderen ausschliesslich Freude und empfindet Stolz für sich selbst und alles was ist. Niemand isst niemanden. Herzliche Gedanken stehen über Intellektuellen. Niemand hat vor nichts Angst. Nachts leuchtet alles. Jeder kann kraft seines Talentes fantastische Produkte erstellen, Dienstleistungen anbieten, allen anderen zur grossen Freude. Ich habe ein tolles Tonstudio und verbringe viel Zeit mit Freunden, um Musik zu machen. Jeder kann teleportieren. Unsere Häuser sehen aus wie UFOs! Jeder darf besitzen, so viel er will und dennoch bedeutet Besitz an sich niemandem nichts. Alle Freunde und die Familie leben in unmittelbarer Nähe. Symmetrische Perfektion (Formen), wechseln sich mit organischen Gebilden ab. Es gibt eine universelle Sprache, mit der sich jeder verständigen kann, auch mit Tieren. Jeder wählt sein Alter an jedem Tag. Es gibt ausnahmslos keine Pflichten. Jeder teilt sein täglich erlerntes Wissen mit anderen aus Freude. Ferner kann jeder für sich lernen und in seinem Tempo voranschreiten. Das Leben erstreckt sich über das gesamte Universum. Und das ist erst der Anfang.
Schon sehr lange, eigentlich schon beinahe immer, versuche ich durch mich und für mein Umfeld eine Art künstliche Realität zu erschaffen. Eine, in der es keine Angst vor Existenzfragen, keine Gefahr vor Versagen und ganz generell ein starkes Bewusstsein für die Wichtigkeit der Erfüllung von Wünschen gibt. Eigene und jene Anderer.
Diese Dimension ist mein Leben, meine Realität. Ich erfahre sie als sich stets potenzierend, stärkend und auf natürliche Weise geschützt.
Für mich ist dieses Erschaffen von Bedingungen zudem immer öfter richtiggehend plastisch erfahrbar.
Erlebe ich diese Tage zum Beispiel von Ängsten und Zwängen “gesteuerte” Menschen, bildet sich in mir nicht mehr wie Früher ein zäher, mich angreifender Klumpen aus Mitleid und Abneigung, sondern nahezu immer direkt das Verständnis, für die durch diesen Menschen eigens und nur für ihn geschaffenen “Regelwerke”. Er hat sich – etwaige Einwirkungen Dritter einmal aussen vor gelassen – diese Realität selber geschaffen. Und anstelle davon, dass ich mich in seine Wirklichkeit begebe, mit ihm leide, bleibe ich in meiner und übermittle ihm dadurch automatisch eine Botschaft, so wie umgekehrt auch er mir Signale seiner Realität sendet. Einzelne Elemente zur Erschaffung von Realitäten also.
Doch immer wieder zweifelte ich auch an dieser Entwicklung, weil ich mein für mich als übergross empfundenes Mitgefühl dem Leben gegenüber als gefährdet sah. Heute habe ich jedoch die starke Gewissheit, dass das Gegenteil der Fall ist. Mir wird immer deutlicher, wie wichtig meine Realität auch für andere ist. Und dass die Frage “warum in deren Realität leben, wo es mir doch in meiner viel besser gefällt” nicht nur berechtigt ist, sondern auf alle anderen Realitäten einen gewichtigen Einfluss haben kann.
Mit zunehmender Dichte an Sehnsucht nach Natur und Natürlichem, wächst eine weitere Wahrnehmungsebene schmerzlich in mir heran.
Wo früher akustische Kulissen von Autos und Maschinen in mir beispielsweise ein wohlig, behagliches Gefühl von Aktivität und Geborgenheit hervorriefen, entwickle ich nun mit jedem Tag ein stärker konträres Gegenbild.
Meine verbindung zur lebendigen Mitwelt wird quasi deutlicher.
So werden in der innerlich erlebten, immerwährend positiven Vision der Zukunft, sogar für mich vertraute und geliebte Geräusche, wie zum Beispiel das süsse Blubbern eines V8-Motors, plötzlich unvorstellbar, ja gar richtiggehend störend.
Wenn alles vibriert und alles schwingt, dann doch nur weil alles lebt und singt.
Manches ist hohl und manches ist voll. Manches ist gläsern, manches aus Holz. Manches ist Spielzeug, manches aus Stahl. Manches ist wie neu und manches schon lange da.
Alles lebt, nicht nur Blumen, auch der Regen und der Schnee. Wie die Tasse und die Blätter Deines Tee´s. Wie die Worte, die auf allen Tafeln stehen. Du brauchst nur mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.Nicht nur Tiere, auch die Strasse und der Weg. Nicht nur das Meer, auch die Brücke und der Steg. Du bist wirklich nie alleine.
Alles lebt.
Vieles, das gross ist, könnte auch klein sein. Dieses Gebirge könnte ein Stein sein. Vieles, das weit ist, könnte so nah sein. Vieles ist Einsicht, wie viel ist Anschein? Manches ist deutlich, vieles ist so klein,Könnte zerbrechlich, mürbe oder hohl sein. Allensamt gemeinsam, wird das Leben niemals einsam.
Alles lebt.
Mein Wunsch, Glück durch mich in Situationen und Menschen zu realisieren, die Absicht permanent meine Leistungsfähigkeit diesbezüglich unter Beweis zu stellen, bringt mich immer wieder an die Grenze zur vollkommenen Erschöpfung.
Sind es die Sinne, oder die Umstände, Dinge, Momente, die dafür sorgen, dass sich das Gleiche manchmal nicht gleich anfühlt?
Andauernd speichere ich Kleinstteile von komplexer Freude in digitaler Form, um sie für Später aufzubewahren. Immer im Wissen, dass Momemte kommen werden, wo es meine Zeit zulassen wird, mich diesen zu widmen. Somit fällt mir auf, dass ich einen Grossteil meiner real erlebten Zeit in reiner Vorfreude schwelge. In anbetracht meiner grossen Erfüllung und Kraft der Tatsache, dass ich aufgrund meiner Entscheidung, mich am zeitraubenden Spiel der Gesellschaft zu beteiligen, frage mich, ist die Vorfreude in Realität vielleicht gar grösser, als die tatsächlich erlebte Freude? Und was wäre, hätte ich so viel Zeit, dass ich kaum mehr etwas jemals aufschieben müsste, sondern mich immer gleich ans Werk begeben könnte? Freude immer im Jetzt erschaffen könnte, ohne in Vorfreude auf deren Erfüllung im Dann warten zu müssen?
Wir sind krank!
Egal ob Vater, Mutter oder Kind, wir sind alle krank.
Wären gern gesund aber wissen nich mehr wie, zwischen Lügen, Drogen, Fun, Partytime und Hysterie, zwischen Krieg, Eltern, Ärger, Arbeit und Psychatrie, zwischen wir wollen hier sein und gleichzeitig fliehen.
Menschen töten Menschen für ein Land, das ist krank!
Kein Dach über dem Kopf, manche leben auf der Bank (krank!)
Keine Hoffnung, Leute saufen sich um den Verstand (krank!)
Andere bestimmen über Dein Leben, das is krank!
Du sagst die Wahrheit, aber sie lassen Dich nicht reden, das ist krank!
Der eine hat Alles, der andere Nichts (krank!)
Einige sprechen nur noch mit Waffen, ist das nicht krank?
Manche verlieren vor lauter Schmerzen den Verstand, suchen Hilfe bei Ärzten die nich helfen wollen, das is krank!
Wir fühlen uns wie verloren, warten auf Hilfe von Oben, lindern die Symptome durch Drogen, obwohl wir wissen: das ist alles krank!
Wie wir hier leben, unsere Verfassung, der ständige Kampf, mit uns und mit Jedem, das macht uns alle krank!
All die Regeln, die Überwachung, Mauern und Käfige die uns umgeben, das macht uns alle krank!
Das Geld nachdem alle streben, wir kriegen es nicht zu fassen, suchen es vergebens und verzweifeln, des macht uns alle krank!
Wir hoffen und beten, heben die Waffen und zerstören uns gegenseitig deswegen
denn wir sind krank!
Und ich rede nicht von Protesen und Krücken, ich meine unser Wesen, die meisten von uns sind geistige Krüppel, verwirrt, weil uns keiner wirkliche Werte vermittelt, sie meinen, was wir wert sind, misst sich an dem was wir besitzen, ist das nicht krank?
Wir werden reingeboren in diese kranke Welt, in der man Dich, wenn du gegen das Kranke kämpfst, für den Kranken hält, keine Entwicklung, wir sind Schafe und folgen dem Hirten, nehmen seine Medizin ein und versprechen uns Wirkung, aber das ist alles krank!
Drogen machen krank, Gier macht uns krank, Keine Liebe innerhalb der Familie, das macht uns krank!
Der Hass in uns, den sie schüren, wird zum Geschwür und macht krank.
Blut das wir vergiessen, Kriege die wir führen machen krank.
Eltern erziehen Kinder durch Schläge, das is krank!
Niemand ist glücklich mit seinem Leben, das ist krank!
Wir sind krank voller Panik, Ängsten und Wahnsinn, fügen uns selber Schmerzen zu, um zu fühlen, das wir da sind, das ist krank!
Beuten Tiere aus, machen sie zu des Menschen sklaven, quälen sie, töten sie und essen dann ihre Kadaver, das ist krank!
Arroganz, Ignoranz, das ist alles krank!
Herzlosigkeit, Neid, Gefühlskälte ist krank!
Zwänge, Depressionen, Volksverdummung, Rassentrennung, wir sind krank!
Woran mag es liegen, dass ich die stärksten Grössen in mir als konträr empfinde? Warum stehen die Liebe, der immerwährende Wunsch jene zu senden und zu empfangen und das Kämpfen, der Einsatz dafür, etwas zu bewegen – primär für mich zwar – im Wettbewerb zueinander? Wo das Eine doch das Andere speisst. Denn, schaue ich zurück, stelle ich fest, dass ich seit jeher dafür gekämpft habe, Raum zu schaffen. Raum dafür, dass ich in Glück eingebettet Liebe ausstrahlen konnte. Liebe, die dann den Menschen in meiner Nähe zukam. Und diesen Wunsch für mich, hege ich in mir auch für andere, im Grunde für alles was lebt. Wenngleich ich mich eigentlich für die Wenigsten die leben wirklich interessiere, so stelle ich dennoch fest, dass wenn nicht um mich und dadurch auch sie zu erfeuen, wofür dann sollte ich leben?
André Stern sagte jüngst in einem Video-Portrait über sein Leben, dass er den Unterschied zwischen Spielen und Lernen nicht kenne. Genau darum geht es für mich. Spielen, glücklich sein, Glück verbreiten. Und über all dem tront, in Liebe eingehüllt, die langsam anwachsende Weisheit des Seins.
Visionen einer Welt, in der ich im Einklang mit der Natur existiere, in welcher Unabhängigkeit von virtuellen Gebilden wie Geld oder Erfolg Realität ist. Immer präziser bilden sich diese Vorboten eines Zukunftsszenarios gebaut aus Freude und Erfüllung in mir ab. Lustigerweise werde ich mir, eingefärbt in diesen positiven Farbraum meiner eigenen Zukunft, immer wieder bewusst, wie ich auch in der zwanghaft wirkenden und eingeschränkten Realität der Gegenwart viel Positives erkenne. In Reflektion dieser Erkenntis sehe ich dann beispielsweise einen alten Mann, der unter der schieren, aufgezwungenen Last der Gewohnheit, in seinem Ruhestand nichts anderes mehr zu tun weiss, als nach wie vor in sein Büro zu gehen, sich dort aufzuhalten, ohne überhaupt etwas zu tun zu haben. Wie ein Blitz treffen mich dann nostalgisch warme Fremd-Gefühle, gespiesen aus Einsamkeit, unerfülltem Verlangen und dem Duft der Vergangenheit.
Der Ursache bewusst, stelle ich fest, dass mein Bedürfnis nach 100%, sei dies nun in Konsequenz oder Perfektion, wächst auf der einen Seite, mein Desinteresse an Komplexität auf der anderen Seite jedoch ebenso stark zunimmt.
Dieser Effekt hat seine Ursache in meiner Langeweile an vorgegebenen Strukturen und dem Inneren Wunsch nach Einfachem, Natürlichem, Spielerischem, frei Wachsendem.
Es tut mir Leid, Tier, denn sie mögen Dich so sehr, Sie wollen alles von Dir und am liebsten noch mehr.
Deine Haut ist ihre Kleidung, Dein Fleisch ist ihr Essen, Dein Geist ist vergessen.
Bei dem Versuch das Recht auf Leben in Gesetze zu verpacken, haben sie bei Dir, Tier, einige Sätze weg gelassen.
Deine Schreie zu erhören wurde leider verpasst.
Weil Du für Menschen keine verständliche Stimme hast, erhebe ich meine für Dich.
Ihr erinnert Euch (nicht) – Du sollst nicht töten, denn Du kriegst, was Du gibst, bist, was Du isst, weisst, was das heisst. Alles kommt zurück – Alles kommt zurück.
Es tut mir Leid Natur, denn Deine Erben erheben sich gegen Dich und erledigen Dich.
Du warst vollkommen in Vielfalt, mit allem im Einklang, bis der Mensch mit Gewalt in Dich Eindrang.
All Deine Schätze die am Anfang allen gut vertraut, sie wichen Plätzen die auf Tränen und Blut gebaut.
Und dennoch liegt etwas heiliges in deiner Luft, an besonderen Plätzen, ein besonderer Duft, der mir sagt, dass jeder Weg so wichtig ist, wie jeder Fluss. Und jeder Baum, jeder Berg dort steht wo er muss.
Sie handeln wider ihren Sinnen, als wären sie blind, wenn ihre Ziele nicht im Einklang mit den Deinen sind.
Und selbst um dich, Mensch, tut es mir Leid. Denn Du quälst Dich selbst die meiste Zeit, im Krieg mit deinem Ego stehst Du neben Dir, ewig die Frage verdrängend: Weswegen leben wir? Du findest keinen Frieden hier, wirst zum seelenlosen Wanderer. Und Dein Lebenskampf geht auf die Kosten anderer.
Verfolg in Liebe all die Ziele, die Du gut nennst, doch gehe nie gegen Dein eigenes Blut, Mensch.
Denn Du irrst wenn Du denkst, hier steht jeder für sich.
Was gegen uns geht, geht gegen Dich.
An jedem Start ist eine Ziellinie.
Und wir sind alle gleich weit.
Und aus einer Familie.
Um die Tests dieser Zeit zu bestehen und um weiter zu gehen, muss hier jeder sein Ego in Demut zurücknehmen.
Gefühle manifestieren sich unterhalb Erlebnissen zu Subgruppen, wenn ich beispielsweise eine Tonabfolge als Geruch oder Bild identifiziere oder Formen in mir unverzüglich zu Melodien mutieren.
Ich frage mich, woher die Idee stammt, die uns glauben macht, dass wir Geld zum Überleben brauchen, wo uns doch alles, was wir dazu benötigen, natürlich zur Verfügung stehen würde.
Immer wieder sehe ich mich damit konfrontiert, wie ich mich aus Langeweile vor der Mitwelt verstecke. Ihr nicht zeigen will, wer ich bin, was ich fühle. Für mich und alles, was lebt. Langeweile deshalb, weil ich selten Lust habe, meine Wahrnehmungen erklären zu müssen. Und weil ich nur den wenigsten mein Gedankengut schenken will. Konfrontiert deshalb, weil ich bisweilen – in Situationen akuter Empfindungen für Allerlei – zunehmend in meiner eigenen Wahrnehmung festfahre. Ich werde quasi Gefangener meiner selbst.
In regelmässigen Abständen stelle ich verduzzt fest, dass Dinge sich in meinem Kopf zum Vorhinein merklich reichhaltiger abbilden, als sie sich dann letztendlich manifestieren.
Ich habe Angst vor Leben. Nicht vor meinem eigenen, oder den Herausforderungen dessen. Vielmehr vor allem, was lebt. Menschen, Tiere, Pflanzen. Ich habe Angst, etwas zu verletzen, etwas falsch zu machen. In der Konsequenz dessen fühle ich einen gewissen, latenten Hang zum Rückzug. Nicht, dass ich das tun würde, aber oft sehne ich mich danach. Paradoxerweise ist diese Angst von Freude und Begeisterung getrieben. Sprich, mich ängstigt meine Liebe für das Leben und das gefühlte Unvermögen, damit akkurat umgehen zu können.
In der Eigenraktion zu guter Energie, legen sich in mir ungekannte, positive Reservoire von Freude frei.
Schweres Wissen, solches mit allgemein zugesprochener Relevanz und Tiefe scheint mich zu langweilen. Vielleicht weil ich zu glauben weiss, darin nichts entdecken zu können, was ich nicht schon wüsste. Oder weil mich oft bereits der schiere Gedanke daran etwas zu wissen anwidert oder mir zumindest als unerstrebenswert erscheint. Ich sehne mich nach leichtem Wissen. Nach solchem über 0-100er Spurtwerte, naiven Gebilden, süssen Düften, warmen Brisen, bewegtem Bild und bewegendem Klang.
Man braucht Vertrauen. Vertrauen in sich selber, in das, was man fühlt und sich wünscht. Darauf aufbauend ist dann eigentlich alles machbar. Ich habe Vertrauen in mich. So sehr, dass ich eigentlich nie darüber nachdenken muss. Ich weiss, was ich mir wünsche und ich bin OK damit. Wenn ich aber beispielsweise sage, dass ich will, dass alle glücklich sind, sage ich das dann etwa bloss, weil ich mir selber dabei gefalle, so zu denken, wie ich es tue? Vermutlich ja. Das Gute dabei ist jedoch, dass ich mir dessen bewusst bin und ich sogar den Umstand, dass ich mich dabei selber enttarne, quasi non-stop, richtiggehend mag. Es fühlt sich sehr bewusst an. Es scheint ein endloser Kreislauf zu sein. Freude bereiten, Freude erleben, Freude empfinden. Sehr einfach zu abstrahieren auch. Und die Kreise drehen sich scheinbar immer grösser. Und irgendwie bin ich überfüllt davon. Es hat gefühlt zu wenig Platz für noch mehr in mir. Und dennoch ist es genau das, was ich als nächstes tun möchte: mich zum überschwappen bringen. Und gerade in dem Moment, in dem ich diesen Satz hier schreibe und den Schlusssatz in den Zwischenspeicher kopiert habe, erkenne ich, um was es für mich dabei geht. Ums Überlaufen. Alles zu berühren, zu verbinden. Einswerden. Und paste: So sind es in dem Fall also tatsächlich meine eigenen Empfindungen, Wünsche und Träume, denen ich im Rahmen meines Lebens zudiene, während ich selber vor allem das bewusst erfahrene Gefühl habe, für alle anderen da sein zu wollen.
“Die Angst kommt ununterbrochen aus dem Dunkeln gekrochen. So lange sie da ist, bleiben wahre Gefühle unausgesprochen.”
Bin ich, was ich tue? Oder bin ich das genau so, wenn ich gar nichts tue, anhalte? Gerade in Momenten, in denen ich meinen Aktivitätsindex (ein und ausgehend) drossle, verliere ich scheinbar zunehmend mein Verständnis dafür, was ich bin. Es erscheint mir deshalb manchmal so, als ob ich mich beinahe bloss dadurch wahrnehme, was ich tue (ausgehende Aktivität) und erlebe (eingehende). Deswegen ist es vermutlich auch so, dass ich unaufhörlich aktiv bin, bewusst sein möchte. Wobei aktiv sein für mich glücklicherweise auch mit einschliesst, still zu sein, sich nicht zu bewegen und in Gedanken zu schwelgen, zu träumen.
“Mein Geist ist zu schnell für mein eigenes Wohl. Ich wäre manchmal gerne kurz hohl, um mich von mir selber zu erholen.”
Antwort auf Schau mir in die Augen, bevor du mich tötest!
Es geht meiner Meinung nach bei dieser Frage nicht um Moral oder Ethik. Für mich ist es ganz einfach so, dass man entweder mit anderen Lebewesen mit-fühlt, oder nicht. Ob das eine oder das andere richtig ist, sei übergeordnet dahingestellt. Für mich ist immer nur das richtig, was mein Empfinden zulässt. Sprich, wenn ich andere Lebewesen in ihrer Wichtigkeit der meinen gleichstelle oder ihr gar überordne (und damit meine ich nicht bloss Tiere, auch Menschen), so hat das etwas mit meiner Empfindungsfähigkeit zu tun und nichts mit Moral oder Ethik. Für mich trifft letzteres zwar zu – ich meine zu wissen, dass jedes Lebewesen das Recht hat, frei und glücklich zu sein, so wie ich auch – und ich bin auch vegetarierer, aber ich finde, dass dies nicht zwingend auf andere Menschen zutreffen muss und auch, dass das nicht jeder verstehen kann oder muss. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern schlicht mit der eigenen Empfindungsfähigkeit. Jeder empfindet eben so, wie er empfindet. Dass manche ihre eigene Empfindung durch aktives Ignorieren übertünchen, ist ein anderes Thema. Jedenfalls habe ich abschliessend das Gefühl, dass man niemandem etwas beibringen kann, was er nicht fühlt und deswegen ist es vermutlich auch richtig, dass jene, die nicht mit anderen Lebewesen mit-empfinden, auch ohne sich dafür schämen zu müssen, Fleisch essen dürfen. Dass ihr Verstand ihnen über Moral und Ethik dazu verhilft, sich dafür einzusetzen, dass die Lebens-, Transport- und Schlacht-Umstände derer, die sie letztlich essen, verbessert werden, finde ich jedoch äusserst begrüssenswert.
Ich kann mich nicht selber übertreffen, weshalb es auch keinen Sinn macht, mich in irgend einer Form unter Druck zu setzen oder gegen mich selber zu kämpfen.
Das Streben nach Etablierung einer realen Imitation von Erinnerungen an Vollkommenheit.
Unvollendetes peinigt meinen Geist per Autopilot. Zeitsprünge öffnen sich zu Hauf. Imaginiert. Vom Jetzt zum Dann. Wenn alles wieder sichtbar ist. Der Raum unterhalb und zwischen Start und Ende dieser Zeitbrücken droht zur anstrengenden, Nerven aufreibenden Nebensache zu mutieren. Ein Phänomen der bewusst erlebten Überlastung zwar, aber dennoch unkontrollierbar.
Ich versuche mich kontinuierlich wissen zu fühlen, dass es nie hat funktionieren können, obwohl ich weiss, dass es das tut.
Entfernt fühlen, in anderer Menschen Befindlichkeit Relevanz finden, das erscheint mir wichtig. Für mich. Und alle anderen, deren Zentrum durch mich zu meinem eigenen rückt.
“Inside all of us is everything you’ve ever seen, everything you’ve ever done, everyone you’ve ever loved.”
“Du musst auf Dein Herz hören. Es ist so einfach. Du brauchst nichts mehr zu wählen. Lass Dir von keinem etwas anderes erzählen.”
“Die meisten Menschen sind dümmer, als sie glauben. Sie glauben, was sie nicht verstanden haben und erheben dabei die Grenzen ihres Verstandes zu den Grenzen des Universums. Sie verdienen keine tiefere Auseinandersetzung, als das Karma, das sie mit ihrem törichten Spott auslösen. Das aber sofort.”
Oft nehme ich noch vor meiner eigenen Befindlichkeit war, wenn sich Dritte in meiner Reichtweite unbehaglich fühlen. Das lässt mich dann zuweilen nicht los, fesselt mich richtiggehend. Nicht selten glaube ich dann intuitiv zu erfahren, was die jeweilige Person bedrückt. Ich möchte dann, vor allem anderen, das Wohlbefinden dieser Person ermöglichen, respektive wiederherstellen. Klappt das nicht, kostet mich das jeweils einen Haufen Energie. Warum das so ist, weiss ich nicht. Oder doch, ich weiss es. Realisieren tue ich es aber oft erst im Nachhinein. Interessanterweise fällt mir zwar auch auf, wenn sich Leute wohl fühlen, doch ist mir das dann in der Regel ziemlich gleichgültig. Mission erfüllt sozusagen. Mit anderen Worten, mein eigenes Wohlbefinden ist direkt an jenes meiner Mitmenschen und insbesondere auch an jenes von Tieren gebunden.
Irritation. Schmerz, das Gefühl von Verlust. Muss ich es lernen? Muss ich darin eintauchen, was durch Liebe, den vermeintlichen Bruch selbiger und den vielen unvollendeten Teilen einer Verbindung zweier Menschen übrig bleibt? Wohin mit dem, was nicht stirbt? In die Zukunft? In die Vergangenheit? Begraben? Zuordnen kann ich es nicht. Es fühlt sich aber zuweilen an, als ob der Mut mich verlassen möchte. Als ob sich mir eine Erkenntnis offenbaren wolle. Meine scheinbar von keiner zeitlichen Bindung allzeit vorhande Liebe und Zuversicht zu unrecht wären.
Doch wenn ich etwas festgestellt habe, wenn sich mir etwas offenbart hat, so ist es die Konstanz dessen, was ich bin. Sie bleibt in ihrer Essenz immer gleichförmig. Und obwohl das für mich auch tragisch sein kann, bin ich froh, dass es so ist. Denn, neben zerzausten, unzugeordneten Fragmenten von Wahrnehmungen jenseits des Seins, fühlt sich mein Geist bei Zeiten an, wie ein grosser Stein. Unbeirrbar. Von fester Konstanz. Und vollständig. Unwissend zwar auch, aber verbunden. Mit mir selber. Und allem was ist.
Ständig bin ich bei mir, in mir. Wache über mich. Nehme mich wahr. Finde Gefallen daran. Meistens. Entdecke, enttarne, verstehe. Selbstkontrolle, automatisch zwar, doch konsumierend. Manchmal imens. Wunderschön aber.
Arbeiten nach dem Superpositionsprinzip und der Quantenverschränkung. Darauf freue ich mich.
“Heute ist sich die Mehrheit der Quantenphysiker darin einig, dass am Ursprung der Schöpfung ein einheitliches Feld aller Naturgesetze existiert, der Grundzustand des Universums, das von der Quantenphysik in einem Bereich jenseits der Planck-Skala, der subtilsten Ebene von Raum und Zeit (10exp -33 cm und 10exp -43) lokalisiert wird. Es befindet sich somit jenseits der objektiven Welt und kann daher von der Wissenschaft auf Grund der Heisenberg’schen Unschärferelation nicht mit objektiven Messmethoden nachgewiesen, sondern nur theoretisch mit mathematischen Methoden, logischer Schlussfolgerung (die Feldgleichungen der Quantenphysik) und Analogieschlüsse induktiv-deduktiv abgeleitet, erfasst und verstanden werden. Auf jeder Ebene von Raum-Zeit nehmen die Naturgesetze eine andere Form an. Je kleiner die Raum-Zeit-Dimensionen werden, desto grösser werden einerseits die Energien und Kräfte, und andererseits desto umfassender, allgemeiner und abstrakter der mathematische Ausdruck des Naturgesetzes, der das Verhalten der Kräfte und Teilchen beschreibt.”
Warum erfreuen mich Gerätschaften, deren grösste Wirkung sich in der Einschränkung meines Bewusstseins offenbaren? Warum suche ich in Unvollkommenem nach Vollkommenheit? Technologie. Vermeintlicher Fortschritt. Und, liege ich richtig, wenn ich entdecke, dass Hilfsmittel sich mittelfristig als Hindernisse enttarnen? Oder spielt das gar überhaupt keine Rolle, so lange ich mich daran erfreue?
“Die Quantenphysik ist mit der Superstringtheorie, der umfassendsten und erfolgreichsten Theorie in der Geschichte der Wissenschaft, Einsteins Ziel der Formulierung einer Weltformel sehr nahe gekommen. Streng mathematisch wurde nachgewiesen: die gesamte Schöpfung beruht auf einem einheitlichen Feld aller Naturgesetze, einem Feld reiner Energie und vollkommener Ordnung. Die vielfältigen Phänomene, die wir wahrnehmen, sind gleichsam Wellen auf einem Ozean – verschiedene Anregungszustände eines einheitlichen Feldes aller Naturgesetze. Einheit aber ist die eigentliche Realität aller Phänomene der belebten und der materiellen Welt.
Transzendentales Bewusstsein ist ebenso grundlegend und universell wie das einheitliche Feld. Es ist die subjektive Erfahrung dessen und somit mit ihm identisch.”
“Es ist alles so doppelschneidig und wie man es auch wendet, es blutet. Versuch ist Unsinn, es gibt nur die Tat, aber die versuche ich.
Ich dreh mich im Kreis, mein Geist ist zu schnell für mein eigenes Wohl. Ich wäre manchmal gerne kurz hohl, um mich vor mir selbst zu erholen.
Ich mache Sport, ich gehe in die Stille, ich saufe mich voll, ich gehe fressen, um alles zu vergessen.
Der Meister der alten Kunst der Verdrängung. Bitte Verbeugung. Sie stehen vor dem achten Dan der Kampfkünste der Selbstverleugnung.
Erwartung ist meine Geisel, mein Fluch und zugleich mein Segen. Der letzte Satz muss die Lösung sein, ich streiche ihn deswegen.”
“Zeit existiert für ein Begrenztes, Unvollkommenes allein und kann als eine Aufteilung in Abschnitte ebenderselben Begrenzung gültig sein, während die Zeit, der Raum im Unbegrenzten, Vollkommenen sich selber verliert oder als ihm gegenüberstehend relativiert.
Zeit entwickelt sich nicht. Sie ist gleichsam als Ganzes und auf einmal da.
Ein Begrenztes und daher Unvollkommenes, kann in sich ein Unbegrenztes und darum Vollkommenes nicht umfassen oder begreifen, aber es kann sich in die Vollkommenheit entwickeln. Dann gibt es für das nun Vollkommene keine Existenzberechtigung für Raum und Zeit mehr, weil diese im Unbegrenzten nicht existieren, aber sich als Unvollkommenes in Raum und Zeit gleichwohl verlieren.”
Was mich durchdringt und verbindet. Sich so wohlig und vertraut anfühlt. Reduziert sich in der Wahrnehmung von Zeit zu Zeit auf das gefühlte Echo, einer Erinnerung an die Zukunft.
“Sprechen wir von unserer Überzeugung. Und was wir darüber lernen können.
Wir glauben, die Natur sei stabil und die Zeit konstant. Materie hat eine Substanz und die Zeit eine Richtung. Es liegt Wahrheit im Fleisch. Und in der Erde. Der Wind mag unsichtbar sein, aber trotzdem ist er real. Genau so wie Rauch, Feuer, Wasser oder Licht. Auch wenn diese Dinge nicht greifbar sind, so wie Stahl oder Stein. Die meisten denken, wenn sie sich die Zeit vorstellen, an einen Pfeil. Weil an jeder Uhr einer ist. Eine Sekunde ist eine Sekunde. Für jeden Menschen. Ursache geht der Wirkung voraus. Obst verfault und Wasser fliesst nach unten.
Wir werden geboren, wir altern, wir sterben. Es ist nie umgekehrt.
Nichts von dem ist wahr. Verabschiedet Euch von der klassischen Realität. Weil unsere alte Logik zusammenbricht.”
Oft trifft es mich wie Mikroblitze, wenn ich meine Reflektion zerstückelt und flackernd, neben dem mächtigen Eigenrauschen meiner selbst wahrnehme. Lehrreich ist für mich dabei vor allem der Fakt, dass ich trotz allem wahrnehme, wie ich durch den alleinigen Antrieb permanent zu scheinen, oft nicht mehr durchgehend aufnehmen kann, wenn ich reflektiere, oder selber als Reflektor fungiere.